Tierheim

Das Tierheim in Cegled stellt sich vor

Das Tierheim in Cegled wurde 1996 von Kati Soltesz gegründet.

Im Dezember 2004 fand der erste Besuch von deutschen Tierschützern statt.


Im Dezember 2004 wurde das Tierheim in Cegled erstmals von Tierschützern besucht.

Zu diesem Zeitpunkt gab es dort Platz für etwa 110-130 Hunde, die in den nach und nach selbstgebauten Hütten und Zwingern eine Unterkunft fanden. Der tatsächliche Bestand liegt mittlerweile meist bei ca. 200 Hunden vor Ort, was die Kapazität des Tierheims bei weitem übersteigt.

Es gibt im Tierheim nur eine Kaltwasserversorgung, die je nach Witterung im Winter einfriert. Dann müssen die Helfer Wasser in Kanistern von außerhalb mit ins Heim bringen.



2007 waren die Zwinger mit 300 Hunden überfüllt. Diese Situation entstand daraus, dass das Tierheim ab sofort Hunde aus den in der Umgebung liegenden Gemeinden vertraglich aufnehmen musste. Dafür wurde aber die Tötungsstation in der entsprechenden Gemeinde geschlossen.
Das Resultat ist, dass große Rudel zusammen in den oft zu kleinen Zwingern leben müssen. Einige Zwinger werden je nach Bedarf für die Tiere gebraucht, die sich nicht vertragen und eventuell sogar einzeln gehalten werden müssen.

Hinzu kommt, dass die Neuankömmlinge wegen der Quarantänezeit von ca. 14 Tagen auch noch einen gesonderten Zwinger benötigen.

Im Tierheim sind überwiegend ehrenamtliche Helfer und einige wenige bezahlte Hilfskräfte tätig.

Finanziell wurde das Tierheim mit einem kleinen Betrag von der Gemeinde und durch das ungarische Steuerprogramm - 1% der Einkommensteuer - unterstützt. Diese Unterstützung deckt noch nicht einmal 1/4 der Kosten ab. Diese Zahlungen sind mit dem Oktober 2008, ohne eine nähere Begründung, eingestellt worden, sodass die ganze finanzielle Last jetzt einzig und allein auf den Schulter der Tierheimleiterin Kati Soltez liegt.


Im eigenen Land vermittelt das Tierheim bis zu 200 Tiere jährlich. Deshalb sind die Betreuer sehr froh, dass ihnen von außen, durch hilfsbereite Tierschützer, bei der Vermittlung ins Ausland geholfen wird.
Denn die Anzahl der aufgenommenen Hunde übersteigt leider die Adoptionszahlen bei Weitem.