Der Verein
Es ist geschafft!!!
Der Verein UngarnPfoten e.V. wurde im März 2009 gegründet. Schnell war der Entschluß gefasst, dass Tierheim in Cegled, welches wir bereits in anderem Zusammenhang unterstützten und welches dringend Hilfe benötigt, weiterhin zu betreuen.
Mit der Hilfe von Ihnen werden wir alles in unserer Macht Stehende daran setzen, die Situation für die Hunde im Tierheim Cegled weiter zu verbessern und den Hunden, für die wir noch kein Zuhause gefunden haben, das Leben etwas erträglicher machen zu können.
Wir brauchen dafür aber Ihre Unterstützung und Hilfe und zählen auf Sie.
Das Team stellt sich vor:
Thomas Dreyer mit Rocky
Im September 2005 kam ich erstmals mit einem Verein, welcher Hunde aus Ungarn vermittelte, in Kontakt. Dieses Wirken hat mich tief beeindruckt und es kam soweit, dass am 31.12.2005 fünf Welpen auf meinem Hof „einzogen“, damit sie dem harten Winter in Ungarn entfliehen und in ein sicheres Zuhause vermittelt werden konnten.
Seitdem habe ich den Auslandstierschutz in Ungarn ständig verfolgt, habe geholfen, wenn Futternot herrschte. Immer wieder habe ich Berichte der Fahrten und der Übergaben gelesen, habe zur Kenntnis genommen, dass die Tierheimleitung in Ungarn für jede Hilfe dankbar gewesen ist und obwohl es den Menschen dort wirtschaftlich nicht sonderlich gut ging, trotzdem für jeden einzelnen Hund gut gesorgt hat.
Es kam so, wie es kommen musste: Ich musste dieses Tierheim in Cegled unbedingt sehen! Meine Frau und ich fuhren Ende 2007 nach Ungarn und wurden im Tierheim Cegled freundlich empfangen. Wir durften uns im Tierheim alles ansehen und waren maßlos erstaunt: Fast alle Hunde waren freundlich und überhaupt nicht scheu oder ängstlich! Die Zwinger waren sauber und tiergerecht, leider aber überbelegt. Es stimmte also, dass sich hier wirklich intensiv um die Hunde gekümmert wird. Meine Frau und ich beschlossen, dieses Tierheim weiterhin zu unterstützen und im Oktober 2008 besuchten wir das Tierheim erneut. Im Tierheim angekommen, beschlich uns ein Gefühl „ich bin zu Hause“, wir wurden als Freunde empfangen und bei der Abreise auch so verabschiedet. Nur einen Monat später erfolgte unser nächster Besuch und im Februar 2009 begleitete ich eine Transportfahrt.
Für mich steht fest, dass ich dieses Tierheim in Cegled mit der mutigen Tierheimleiterin Kati Soltez mit den Mitteln, welche mir zur Verfügung stehen, auch in Zukunft unterstützen werde, damit weiterhin viele Hunde den Weg nach Deutschland in ein liebevolles Zuhause finden.
Kornelia Lohse
Aufmerksam wurde ich auf den Auslandstierschutz im Januar 2006, nachdem unsere Hündin über die Regenbogenbrücke gehen musste und Snow das Alleinsein nicht akzeptierte. Da wir immer Tiere aus dem Tierschutz haben, zog Elza aus Cegled als Pflegehund bei uns ein. Da beide sich gut verstanden und ergänzten, war sehr schnell klar: Elza bleibt für immer. Auf einer Ungarnfahrt habe ich mir mein eigenes Bild von den Zuständen in Ungarn machen können. Diese Fahrt hat mich überzeugt, Mitglied bei UngarnPfoten e.V. zu werden und im Verein auch aktiv tätig zu sein.
Elza und Sali
Heidi Dreyer
Im September 2005 war ich auf der Suche nach einem kleinen Zweithund. Auf der Seite einer Organisation, die in Ungarn half, fand ich schließlich die kleine braune Luzy aus Cegled, welche dann im November 2005 bei uns einzog. Auf diesem Wege kam ich mit den Ungarn-Tierschutz in Kontakt. Nachdem im Dezember 2005 ein Aufruf gestartet wurde, dass bedingt durch den harten Winter in Ungarn Tiere in Deutschland untergebracht werden mussten, entschloss ich mich spontan, fünf Welpen auf unserem Hof aufzunehmen und zu „päppeln“. Am 31.12.2005 holten wir die fünf kleinen Racker bei Elviera in Hannover ab und ich begann mit der Vermittlung der Welpen. Die kleine schwarze Berta aber blieb bei uns.
Das ganze Wirken der Tierschutzhelfer hat mich so beeindruckt, dass ich mich entschloss, auch aktiv zu werden
Daher bin ich jetzt ehrenamtlich u.a. als Vermittlerin für UngarnPfoten e.V. tätig und hoffe, dass ich vielen Fellnasen ein neues Zuhause vermitteln kann.
Luzy, Berta und Rocky
Daniela Merker
Ich wurde auf den Auslandstierschutz aufmerksam, als ich selber versuchte, einen Hund aus einer sogenannten spanischen Perrera (Tötungsstation) zu mir nach Deutschland zu holen.
Da ich mich in dieser Zeit vermehrt mit diesem Thema beschäftigte, stand für mich fest, "Hier wird Hilfe gebraucht". Ich wollte eine Organisation unterstützen, die diesen armen Seelen einen besseren Weg aufzeigen konnte.
Als dann mein erster Pflegehund bei mir als absoluter Notfall einzog, stand fest, dass ich mich weiterhin aktiv einsetzen werde.
Und dieses mache ich nun bei den UngarnPfoten e.V. und helfe bei der Organisation der Ungarnfahrten, der Vermittlung und bei dem, was sonst noch gemacht werden muss.
Mini und Lady (mit Pflegehund Bono li.)
Anne Steinhauer
Die Arbeit von UngarnPfoten e.V. habe ich durch Konni Lohse kennengelernt. Sie hat mir bei gemeinsamen Spaziergängen mit den Hunden viel über den Verein erzählt.
Ich habe schon früher aktiv für „Menschen für Tiere“ als Pflegestelle gearbeitet.
Leider kann ich das nicht mehr machen, um so mehr freut es mich, jetzt wieder aktiv im Tierschutz tätig sein zu können.
Bengi
Sabine Thümmig
Für mich stand schon immer fest, nie einen Hund von einem Züchter. Unser Benni stammt aus dem Tierheim in Halberstadt und als ich Flugpate für einen Hund aus Spanien war, wurde mir klar, aktiv im Tierschutz tätig zu werden. Ich fing mit Vor- und Nachkontrollen an und wurde im Internet auf die ungarn-pfoten aufmerksam und unterstütze den Verein hier in Oberfranken. Der Tierschutz in den östlichen Ländern steckt leider noch in den Kinderschuhen und deshalb finde ich, daß hier noch mehr geholfen werden muß. Gerade in den eisigen Wintern tun mir die Tiere unendlich leid.